Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

Ein deutsches Bundesgesetz, das die maximale Arbeitszeit, Ruhepausen und Ruhezeiten für Arbeitnehmer regelt, um deren Sicherheit und Gesundheitsschutz zu gewährleisten.

Zweck und für wen es gilt

Das Arbeits-Zeit-Gesetz (ArbZG) ist ein wichtiges Gesetz zum Schutz der Arbeiter. Es soll die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeit-Nehmer schützen. Es soll dafür sorgen, dass niemand zu lange arbeitet. Es soll sicher-stellen, dass es genug Pausen zur Erholung gibt. Das Gesetz gilt für fast alle Arbeit-Nehmer. Es gilt auch für Auszu-bildende. Es gibt nur wenige Ausnahmen, zum Beispiel für Chefs.

Wichtige Regeln im Einzelnen

Im Arbeits-Zeit-Gesetz stehen feste Grenzen und Mindest-Regeln. Von diesen Regeln darf man nur selten abweichen.

  • Tägliche Arbeits-Zeit: Man darf an Werk-Tagen (Montag bis Samstag) nicht mehr als acht Stunden arbeiten. Man kann die Arbeits-Zeit auf bis zu zehn Stunden verlängern. Aber nur, wenn man das wieder ausgleicht. Im Durchschnitt von sechs Monaten dürfen es nicht mehr als acht Stunden pro Tag sein.
  • Ruhe-Pausen: Die Arbeit muss durch Pausen unter-brochen werden. Wenn man mehr als sechs Stunden arbeitet, muss man 30 Minuten Pause machen. Wenn man mehr als neun Stunden arbeitet, muss man 45 Minuten Pause machen. Pausen sind keine Arbeits-Zeit.
  • Ruhe-Zeit: Nach der Arbeit muss man eine ununter-brochene Ruhe-Zeit haben. Diese muss mindestens elf Stunden dauern. In manchen Berufen, wie im Kranken-Haus, kann die Ruhe-Zeit kürzer sein. Sie muss dann aber ausgeglichen werden.
  • Nacht-Arbeit: Für Menschen, die nachts arbeiten, gibt es besondere Schutz-Regeln. Sie haben zum Beispiel ein Recht auf ärztliche Unter-suchungen.
  • Sonntags-Ruhe: An Sonn-Tagen und Feier-Tagen darf man grund-sätzlich nicht arbeiten. Aber es gibt viele Ausnahmen. Zum Beispiel für die Polizei, die Feuerwehr oder in Restaurants.

Bedeutung im Büro-Management

Kauf-Leute für Büro-Management müssen das Arbeits-Zeit-Gesetz in der Praxis anwenden. In der Personal-Abteilung erfassen sie die Arbeits-Zeiten. Sie planen die Arbeits-Schichten. Sie passen auf, dass Pausen und Ruhe-Zeiten eingehalten werden. Sie müssen prüfen, ob die Regeln zu Über-Stunden erlaubt sind. Wenn eine Firma gegen das Gesetz verstößt, kann das teuer werden. Darum ist es wichtig, das Gesetz gut zu kennen.

Wichtigkeit für die Prüfung

Die wichtigsten Regeln vom Arbeits-Zeit-Gesetz sind Standard-Wissen für die Prüfung. Du musst die Zahlen zur Arbeits-Zeit (8 oder 10 Stunden) kennen. Du musst die Dauer der Pausen (30 oder 45 Minuten) wissen. Du musst die Länge der Ruhe-Zeit (11 Stunden) wissen. In der Prüfung gibt es oft Beispiele aus der Praxis. Du musst dann sagen, ob etwas erlaubt ist oder nicht.

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Lernfeld 8 des Rahmenlehrplans Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement. Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen.

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