Budgetplanung (Veranstaltung)

Der Prozess der Schätzung, Zuweisung und Kontrolle aller Kosten, die im Zusammenhang mit der Organisation einer Veranstaltung anfallen.

Budgetplanung (Veranstaltung)

  • Definition: Quantitativer Finanzplan, der alle prognostizierten Kosten und Erlöse einer Veranstaltung systematisch erfasst und steuert.
  • Ziele:
    • Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit.
    • Grundlage für Preis- und Ticketkalkulation.
    • Instrument des Controllings (Soll-Ist-Vergleich).
    • Entscheidungsgrundlage für Investitionen und Ausgaben.
  • Struktur der Kosten:
    • Fixkosten (kapazitätsunabhängig): z.B. Locationmiete, Marketing, Personal, GEMA, Versicherungen, Referentenhonorare.
    • Variable Kosten (kapazitätsabhängig): z.B. Catering p.P., Tagungsunterlagen p.P., Give-aways p.P.
  • Prozess der Budgetierung:
    1. Kostenschätzung: Einholen von Angeboten, Nutzung von Erfahrungswerten.
    2. Budgeterstellung: Detaillierte Auflistung aller Kosten- und Erlösarten.
    3. Budgetfreigabe: Genehmigung durch die zuständige Instanz.
    4. Budgetkontrolle: Regelmäßiger Soll-Ist-Vergleich während des Projekts.
    5. Endabrechnung: Finale Gegenüberstellung aller tatsächlichen Kosten und Erlöse.
  • Wichtige Kennzahlen:
    • Gesamtkosten: Fixkosten + (Variable Kosten pro Person * Teilnehmerzahl)
    • Break-Even-Point (Teilnehmer): Fixkosten / (Erlös pro Teilnehmer - Variable Kosten pro Teilnehmer)
  • Prüfungsfokus: Abgrenzung fixer und variabler Kosten, Durchführung einfacher Kalkulationen, Verständnis für die Notwendigkeit des Kostencontrollings.

Passender Kurs

Lernfeld 12 des Rahmenlehrplans Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement. Veranstaltungen und Geschäftsreisen organisieren.

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