Frankiermaschine
Ein Gerät, das das Porto für Postsendungen direkt auf den Umschlag oder ein Etikett druckt und so den Versandprozess beschleunigt.
Frankiermaschine (Freistempelmaschine)
- Definition: Bürogerät zur automatisierten Entrichtung des Beförderungsentgelts (Porto) durch Aufdruck eines Frankiervermerks auf Postsendungen.
- Funktionsprinzip:
- Digitale Systeme mit Online-Anbindung an den Postdienstleister.
- Aufladung eines Portoguthabens (Prepaid-Verfahren).
- Integrierte Waage zur exakten Gewichtsermittlung.
- Berechnung des Portos basierend auf Gewicht und gewähltem Produkt.
- Aufdruck des Frankiervermerks (Matrix-Code, Datum, Porto, Gerätenummer).
- Vorteile:
- Prozessoptimierung: Signifikante Zeitersparnis bei mittlerem bis hohem Postvolumen.
- Kosteneffizienz: Portorabatte durch den Postdienstleister (z.B. 1% auf den Portowert bei der Deutschen Post). Vermeidung von Überfrankierung durch exakte Verwiegung.
- Professionalisierung: Einheitliches, professionelles Erscheinungsbild der Korrespondenz.
- Marketing: Möglichkeit zum Aufdruck eines Werbeklischees (Firmenlogo, Slogan).
- Nachteile:
- Fixkosten: Anschaffungs- oder Mietkosten.
- Betriebskosten: Kosten für Tinte, Etiketten, Wartungsverträge.
- Systembindung: Gerät ist an einen spezifischen Postdienstleister gebunden.
- Ausfallrisiko: Technische Defekte können den Postausgangsprozess lahmlegen.
- Prüfungsrelevanz: Argumentative Gegenüberstellung mit alternativen Frankierarten (Postwertzeichen, Internetmarke, DV-Freimachung). Beurteilung der Wirtschaftlichkeit für ein Modellunternehmen anhand des Postaufkommens.
Passender Kurs
Lernfeld 2 des Rahmenlehrplans Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement. Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren.
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