Projektstrukturplan (PSP)

Ein hierarchischer Plan, der die Gesamtaufgabe eines Projekts in kleinere, überschaubare Teilprojekte und Arbeitspakete zerlegt.

Projektstrukturplan (PSP) / Work Breakdown Structure (WBS)

  • Normative Grundlage: DIN 69901-5.
  • Definition: Vollständige, hierarchische Gliederung der Gesamtaufgabe eines Projekts in handhabbare Elemente (Teilprojekte, Arbeitspakete).
  • Zweck:
    • Strukturierung des Projekt-Scopes.
    • Schaffung von Transparenz und einer Kommunikationsgrundlage.
    • Basis für alle nachfolgenden Planungen (Termin-, Kosten-, Ressourcen-, Risikoplanung).
    • Grundlage für das Projekt-Controlling.
  • Gliederungsprinzipien:
    • Objektorientiert: nach Produktkomponenten.
    • Funktionsorientiert: nach Tätigkeitsbereichen/Abteilungen.
    • Phasenorientiert (ablauforientiert): nach Projektphasen.
    • Gemischt: Kombination der Prinzipien.
  • Arbeitspaket (AP):
    • Unterste, nicht weiter detaillierte Ebene des PSP.
    • Muss klar abgrenzbar, delegierbar und kontrollierbar sein.
    • Verfügt über einen Verantwortlichen, definierte Ergebnisse, einen Zeitrahmen und ein Budget.
  • Prüfungsrelevanz:
    • ⚠️ Abgrenzung zum Ablaufplan (Gantt, Netzplan) ist entscheidend: PSP = Struktur (Was?), Ablaufplan = Zeit (Wann?).
    • Die Fähigkeit, einen PSP zu erstellen und zu interpretieren, wird vorausgesetzt.
    • Der PSP ist die Grundlage der Kosten- und Leistungsrechnung im Projekt.

Passender Kurs

Lernfeld 13 des Rahmenlehrplans Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement. Ein Projekt planen und durchführen.

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