Sender-Empfänger-Modell

Ein grundlegendes Kommunikationsmodell, das den Prozess der Nachrichtenübertragung von einem Sender zu einem Empfänger beschreibt, inklusive Kodierung, Kanal, Dekodierung und möglichen Störungen.

Definition vom Sender-Empfänger-Modell

Das Sender-Empfänger-Modell ist eine sehr einfache Erklärung für Kommunikation. Es kommt eigentlich aus der Technik. Es zeigt das Sprechen als einen geraden Weg. Eine Information geht von einem Start-Punkt (Sender) zu einem Ziel-Punkt (Empfänger). Das Modell ist sehr einfach. Es lässt viele menschliche Dinge weg. Aber es ist die Grund-Lage für andere, schwere Modelle. Es hilft, einfache Fehler beim Sprechen zu finden.

Die Teile vom Modell

Der Prozess hat mehrere Schritte und Teile:

  • Sender: Die Person, die etwas sagen will.
  • Kodierung (Verschlüsselung): Der Sender macht aus seinen Gedanken etwas, das man senden kann. Zum Beispiel Worte, Zeichen oder Bilder. Wie er das macht, hängt von seiner Erfahrung und seiner Sprache ab.
  • Nachricht: Das Ergebnis von der Kodierung. Es ist die Information, die man senden kann.
  • Kanal (Medium): Der Weg, den die Nachricht nimmt. Zum Beispiel die Luft, das Telefon, ein Brief oder eine E-Mail.
  • Dekodierung (Entschlüsselung): Der Empfänger nimmt die Nachricht auf. Er macht aus den Zeichen wieder einen Gedanken. Das ist auch eine persönliche Sache. Es hängt von der Erfahrung und der Laune vom Empfänger ab.
  • Empfänger: Das Ziel von der Nachricht. Die Person, für die die Information ist.
  • Störung: Alles, was das Senden kaputt macht. Eine Störung sorgt dafür, dass die Nachricht falsch ankommt. Es gibt technische Störungen (schlechtes Telefon-Netz). Es gibt Wort-Störungen (schwere Wörter). Und es gibt psychologische Störungen (keine Lust zuzuhören).
  • Feedback (Rückmeldung): Die Antwort vom Empfänger an den Sender. So wird der gerade Weg zu einem Kreis.

Praxis-Beispiel im Büro-Management

Laura Müller (Sender) will Emre Yilmaz etwas sagen. Ein Treffen wurde verschoben. Sie kodiert die Info in eine E-Mail (Nachricht). Sie schickt sie über das Computer-Netzwerk (Kanal). Emre (Empfänger) bekommt die E-Mail. Eine Störung kann sein: Die E-Mail landet im Spam-Ordner. Das ist eine technische Störung. Eine andere Störung: Laura benutzt eine Abkürzung, die Emre nicht kennt. Das ist eine Wort-Störung. Emre dekodiert die Nachricht. Er liest und versteht sie. Seine Antwort „Danke für die Info!“ ist das Feedback.

Wichtigkeit für die Prüfung

Das Sender-Empfänger-Modell ist Grund-Wissen für die Ausbildung. In der Prüfung musst du die Teile und ihre Aufgaben kennen. Du musst besonders die verschiedenen Arten von Störungen erkennen können. Das Modell ist oft der Anfang für schwere Themen. Zum Beispiel das Vier-Ohren-Modell. Du solltest ein einfaches Gespräch aus dem Büro mit dem Modell erklären können. Du solltest auch mögliche Fehler finden können.

Ähnliche Begriffe

  • Kommunikations-Quadrat (Vier-Ohren-Modell)
  • Kodierung / Dekodierung
  • Kommunikations-Störung
  • Feedback (Rückmeldung)

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