Aufbauorganisation
Die Strukturierung eines Unternehmens in Stellen und Abteilungen sowie die Regelung der Hierarchie (z.B. im Organigramm).
Definition
Die Aufbau-Organisation ist das Gerüst von einem Unternehmen. Sie regelt die Verteilung von den Aufgaben. Sie bestimmt, welche Abteilungen es gibt. Sie regelt auch die Hierarchie. Das bedeutet: Wer ist der Chef von wem? Man zeichnet diese Struktur oft in einem Bild. Dieses Bild heißt Organigramm.
Teile von der Aufbau-Organisation
- Stelle: Das ist der kleinste Teil. Es sind die Aufgaben für eine Person. Zum Beispiel die Stelle "Mitarbeiter im Einkauf".
- Instanz: Das ist eine Stelle mit Macht. Diese Person darf anderen Befehle geben. Ein Abteilungs-Leiter ist eine Instanz.
- Stabs-Stelle: Das ist ein Berater für den Chef. Zum Beispiel der Daten-Schutz-Beauftragte. Wichtig: Eine Stabs-Stelle darf den normalen Mitarbeitern keine Befehle geben.
- Abteilung: Man fasst mehrere Stellen zusammen. Ein Chef leitet diese Gruppe.
Leitungs-Systeme
Es gibt verschiedene Systeme für die Hierarchie:
- Ein-Linien-System: Jeder Mitarbeiter hat genau einen direkten Chef. Die Struktur ist sehr klar. Aber die Wege für Informationen sind lang.
- Stab-Linien-System: Das ist ein Ein-Linien-System mit Stabs-Stellen. Die Stabs-Stellen beraten nur.
- Mehr-Linien-System: Ein Mitarbeiter hat mehrere Chefs. Die Chefs sind Spezialisten für bestimmte Themen.
Praxis-Beispiel Lernleicht GmbH: Die Lernleicht GmbH nutzt ein Stab-Linien-System. Laura Müller ist Azubi. Ihr Chef ist Herr Schmidt. Herr Schmidt leitet den Einkauf. Der Chef von Herrn Schmidt ist Frau Weber. Sie ist die Geschäfts-Führerin. Das ist eine klare Linie. Die Betriebs-Ärztin Dr. Lang ist eine Stabs-Stelle. Sie berät Frau Weber. Dr. Lang darf Laura keine Arbeits-Anweisungen geben.
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