Aufbauorganisation
Die Strukturierung eines Unternehmens in Stellen und Abteilungen sowie die Regelung der Hierarchie (z.B. im Organigramm).
Aufbauorganisation
Strukturiert das Unternehmen in arbeitsteilige Einheiten und regelt die Unterstellungsverhältnisse (Hierarchie).
Zentrale Begriffe
- Stelle: Kleinste organisatorische Einheit (Aufgabenbündel für eine Person).
- Instanz: Stelle mit Leitungs- und Weisungsbefugnis.
- Stabsstelle: Leitungshilfsstelle. Berät und entlastet Instanzen. Keine Weisungsbefugnis!
- Abteilung: Zusammenfassung mehrerer Stellen unter einer Instanz.
Leitungssysteme im Vergleich
| System | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Einliniensystem | Eindeutige Unterstellungsverhältnisse, klare Kompetenzabgrenzung. | Lange Instanzenwege, Überlastung der Führungsspitze. |
| Stabliniensystem | Entlastung der Instanzen durch Spezialisten (Stäbe), Beibehaltung der klaren Linie. | Gefahr der "Stabsmacht" (Stab beeinflusst Instanz zu stark), höhere Personalkosten. |
| Mehrliniensystem | Kurze Kommunikationswege, Spezialisierung der Vorgesetzten. | Kompetenzüberschneidungen, Konfliktpotenzial bei widersprüchlichen Anweisungen. |
| Matrixorganisation | Ganzheitliche Problemlösung, Entlastung der Geschäftsführung. | Hoher Kommunikationsbedarf, ständige Konflikte zwischen den Matrix-Managern. |
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